Hier finden Sie über 700 Begriffserläuterungen aus den Bereichen Aktien, Fonds, Anleihen und Devisen.
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Übernimmt eine Aktiengesellschaft einen großen Teil an einer zweiten Gesellschaft, so ist der Käufer verpflichtet, den freien Aktionären eine Abfindung anzubieten. Dies kann in ...
Bei der Ausgabe neuer Wertpapiere ein sich ergebender Abschlag, meist in Prozent, um den der Ausgabekurs unter dem Nennwert liegt (Disagio). Das Gegenteil ist ...
Die Abgeltungsteuer ersetzte im Jahr 2009 die zuvor geltende Spekulationssteuer. Kapitalerträge sind einem pauschalen Steuersatz von 25 Prozent zzgl. Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer unterworfen. ...
Abschreibungen, auch als „AfA“ bezeichnet (Absetzung für Abnutzung). Sie beziffern den kalkulatorischen oder tatsächlichen Wertverlust eines dauerhaften Wirtschaftsgutes. Planmäßige Abschreibungen werden etwa bei Ausrüstungsgütern ...
Aktien und Rentenpapiere können mit Hilfe von verschiedenen Finanzinstrumenten (Futures, Optionen oder Swaps) gegenüber Wertschwankungen abgesichert werden (siehe auch Hedging).
Verringerung des Außenwerts einer Währung im Verhältnis zu einer anderen Währung. Nach einer Abwertung sind für eine Einheit einer fremden Währung mehr Einheiten der ...
Potentiell kursbeeinflussende Unternehmensmeldungen müssen von Aktiengesellschaften, deren Papiere in stärker regulierten Börsensegmenten gehandelt werden, gemäß Wertpapierhandelsgesetz (WphG) veröffentlicht werden. Diese als Ad-hoc-Meldungen bezeichneten Veröffentlichungen ...
ADRs (American Depository Receipts) werden an einer Börse stellvertretend für eine Aktie gehandelt. Es handelt sich um Zertifikate, die von amerikanischen Kreditinstituten ausgestellt werden, ...
Advance-Decline-Linien oder -Balken, ergeben sich aus der Differenz der Anzahl von Aktien, deren Kurse gestiegen zu Aktien, deren Kurse gefallenen sind. Sie geben keine ...
Aufgeld/Aufschlag bei Wertpapieren. Betrag, um den der Ausgabepreis bei der Neuausgabe von Wertpapieren deren Nennbetrag überschreitet bzw. der Betrag, um den der Börsenkurs den ...
Das Eigentum an einer Aktiengesellschaft ist in Bruchteile unterteilt, die durch Aktien verbrieft sind. Früher wurden Aktien mit einem Nennwert ausgegeben, der den nominalen ...
Die Aktienanalyse kann prinzipiell auf zwei Arten erfolgen. Im Rahmen der Fundamentalanalyse wird eine Aktiengesellschaft aufgrund von Kennzahlen bewertet. Wichtigste Größen sind hierbei die ...
Aktienanleihen gehören zur Gattung der Zertifikate. Der Emittent kann dabei die Anleihe statt zum Nominalbetrag durch Lieferung einer im Vorhinein festgelegten Stückzahl einer bestimmten ...
Die gesamte Zahl der Aktien eines Unternehmens bezeichnet die Summe aus ausgegebenen Aktien und Anteilscheinen, die im Unternehmen verbleiben oder im Besitz von Altaktionären ...
Investmentfonds mit überwiegender oder vollständiger Investition in Aktien. Aktienfonds können global oder aber in Aktien eines bestimmten Landes oder Region investieren. Andere Aktienfonds legen ...
Unternehmensrechtsform, bei der die Aktienbesitzer ihre Gesellschaftsanteile in Form von Aktien halten. Die Aktionäre bestimmen die Besetzung des Aufsichtsrats, der wiederum den Vorstand bestellt. ...
Das AktG ist die juristische Grundlage, auf der Aktiengesellschaften fußen. Es regelt deren Gestaltung und ihrer Organe wie Aufsichtsrat und Vorstand, aber auch die ...
Ein Aktienindex ist eine Kennziffer zur Darstellung der Kursentwicklung oder Wertentwicklung (Performanceindex) von Aktien. Das Verhalten eines Aktienkursindex wird vor allem durch die Kurse ...
Das Aktienkapital ist das Grundkapital einer Aktiengesellschaft (auch: Nenn- oder Nominalkapital) und bezeichnet gleichzeitig den Anteil am Eigenkapital, auf den die Haftung der Gesellschafter ...
Der Aktienmarkt ist in verschiedene Marktsegmente unterteilt, die sich durch die Anforderungen unterscheiden, die an die Unternehmen bei der Zulassung zum Handel gestellt werden. ...
Mit Optionen auf Aktien erwirbt der Käufer das Recht, eine bestimmte Anzahl von Aktien zu einem fest definierten Preis innerhalb einer bestimmten Laufzeit (Amerikanische ...
Mit einem Aktiensplit wird der aktuelle Aktienbestand einer AG in eine größere Zahl von Aktien aufgeteilt. Dadurch werden diese optisch günstiger. Für den Aktionär ...
Inhaber von Aktien einer Aktiengesellschaft (AG) und somit Miteigentümer an einem Unternehmen. Seine Beteiligung an der AG kann der Aktionär nicht kündigen, sondern muss ...
Auf der Aktivseite der Bilanz werden alle Vermögenswerte (Aktiva) eines Unternehmens verzeichnet. Diese werden nach dem Grad der Liquidität gegliedert. Unterschieden wird vorrangig nach ...
Die Kennziffer Alpha veranschaulicht die abweichende Wertentwicklung eines Fonds gegenüber der Entwicklung der verwendeten Maßgröße (Benchmark). Sie beziffert das Ausmaß, in dem sich der ...
Aktien werden als alte Aktien bezeichnet, wenn eine Aktiengesellschaft (AG) neue Aktien herausgegeben hat, die nicht voll dividendenberechtigt sind. Daher werden alte Aktien höher ...
Amerikanische Aktienbörse in New York, die zweitgrößte nach der New York Stock Exchange (NYSE).
Bei amerikanischen Optionen kann das Optionsrecht während der gesamten Handelszeit ausgeübt werden. Vgl. Europäische Option.
Der Amtliche Markt gehört zu den von der EU regulierten Marktsegmenten an den deutschen Börsen. Insbesondere unterliegen die Unternehmen einer strengen Publikationspflicht. Zu den ...
Analysten von Banken, aber auch unabhängigen Analysehäusern bewerten Aktien und sprechen Handelsempfehlungen aus. Diese können je nach Größe des Bankhauses bzw. Ansehen des Analysten ...
Quoten, bis zu denen Fondsmanager das verwaltete Vermögen in bestimmte Wertpapierklassen investieren dürfen.
Festlegung aller Maßnahmen zur Gestaltung des Investmentvermögens eines Fonds durch das Management. Dieses setzt sich Anlageziele, zum Beispiel eine Rendite zu erwirtschaften die über ...
Im Anlagevermögen werden dauerhafte Vermögensgegenstände eines Unternehmens erfasst. Das können z. B. Maschinen oder Büroeinrichtungen sein. Das Anlagevermögen gliedert sich in der Regel in ...
Anleihen gehören für eine Unternehmung zu den klasssischen Mitteln der Beschaffung von Fremdkapital. Sie verbriefen einen Rückzahlungsanspruch und Zinszahlungen in bestimmter Höhe als Entgelt ...
Anleihen können vom Grundsatz her nach der Art des Emittenten unterschieden werden: Staatsanleihen sind Anleihen der öffentlichen Hand und genießen in der Regel eine ...
Am Anleihemarkt findet der gesamte Handel mit Anleihen statt. In Deutschland werden Anleihen wie auch Aktien amtlich, sowie im Geregelten Markt und im Freiverkehr ...
Annuitätsbonds werden in festen Jahresbeträgen getilgt. Die Zahlung beinhaltet die Zinsen für das abgelaufene Jahr sowie den Tilgungsbetrag.
Das Anrechnungsverfahren war ein Körperschaftsteuersystem, das ein Recht für den Aktionär begründete, die auf seine Dividende entfallene Körperschaftsteuer in vollem Umfang (nämlich in Höhe ...
Die Anteile anderer Gesellschafter finden zum einen Eingang in die Gewinn- und Verlustrechnung vor (Fremde Anteile am Ergebnis) und zum anderen auf der Passivseite ...
Wert des Fondsvermögens geteilt durch die Zahl der insgesamt ausgegebenen Anteile zu einem bestimmten Stichtag. Bei Ausschüttungen an die Anteilinhaber vermindert sich der Anteilswert. ...
Antizyklisch anlegende Anleger investieren gegen dem Markttrend. Sie nutzen Börsenhochs, um entgegen dem Markt, Wertpapiere zu verkaufen und -tiefs, um diese zu kaufen.
Arbitrage beschreibt das Ausnutzen von räumlichen oder zeitlichen Preisdifferenzen für ein Gut. Bei Wertpapieren profitiert der Arbitrageur von unterschiedlichen Preisen zweier Börsen. Arbitragsgewinne lassen ...
Investmentfonds zur Altersvorsorge mit gesetzlicher Verankerung (AS = Altersvorsorge-Sondervermögen). Die Fonds sehen eine schwerpunktmäßige Investition in Aktien und Immobilien vor. Alle AS-Fonds müssen mit ...
Aufteilung des Kapitals auf verschiedene Investmentarten (Anlageklassen, Währungen, Regionen). Der Ertrag und das Risiko eines Portfolios kann durch die Auswahl der Wertpapiere und deren ...
Zu den außerordentlichen Erträgen gehören Einnahmen, die nicht durch die ordentliche Geschäftstätigkeit erzielt wurden (z.B. Verkauf von Beteiligungen, Immobilien usw.) Die außerordentlichen Erträge werden ...
Zu den außerordentlichen Aufwendungen gehören Kosten, die nicht durch die ordentliche Geschäftstätigkeit entstanden sind (z.B. Spekulationsverluste, Beteiligungsverluste usw.). Die außerordentlichen Erträge tauchen nach dem ...
Meist in Prozent ausgedrückter Wert, um den z.B. der Ausgabekurs eines Wertpapiers über einem bestimmten Normpreis, in der Regel dem Nennwert liegt. Unter dem ...
Das für die Überwachung der Geschäftsführung einer Kapitalgesellschaft zuständige, bei Aktiengesellschaften von der Hauptversammlung und je nach Beschäftigtenzahl der Unternehmung von der Belegschaft gewählte ...
Steigerung des Außenwerts einer Währung im Verhältnis zu einer anderen Währung im internationalen Handels- und Zahlungsverkehr. Im allgemeinen geht sie zu Lasten der Exportwirtschaft ...
Der Ausgabeaufschlag Ist eine einmalige Gebühr, die beim Erwerb von Fondsanteilen anfällt. Sie wird üblicherweise als Prozentsatz auf der Basis des Rücknahmepreises angegeben. Die ...
Der Ausgabepreis ist der aktuelle Preis, der für den Erwerb eines Anteils an einem Investmentfonds zu zahlen ist, berechnet aus dem Anteilwert (Rücknahmepreis) zuzüglich ...
Steuerlich wird zwischen zugelassenen deutschen Investmentfonds sowie drei unterschiedlichen Kategorien ausländischer Fonds unterschieden: Registrierte Fonds, die ihre Anteile in Deutschland öffentlich anbieten dürfen Nicht-registrierte ...
In einigen Ländern unterliegen die Erträge von Wertpapieren einer Quellensteuer, durch die die Erträge gemindert werden. Anleger können im Rahmen der Steuerveranlagung über die ...
Investmentfonds, die von Investmentgesellschaften im Ausland aufgelegt wurden. Dabei kann die ausländische Gesellschaft durchaus eine Tochter einer deutschen Kapitalanlagegesellschaft sein.
Im Gegensatz zu thesaurierenden Fonds werden bei diesen Anlagen die dem Fonds zugeflossenen, ordentlichen und gegebenenfalls auch ein Teil der außerordentlichen Erträge an die ...
Ein Auszahlungsplan ist eine getroffene Vereinbarung zwischen dem Anleger und einer Kapitalanlagegesellschaft (KAG), die über die Höhe und den Zeitabstand regelmäßiger Auszahlungen aus einem ...